header_19.jpg

Trafobrand verursachte Stromausfall

Nach einem Defekt in einer Trafostation im Stadtteil Bergwald waren am Montag, den 15.12.2008 ab 22:15 Uhr große Teile von Bergwald, Hohenwettersbach und Grünwettersbach längere Zeit ohne Stromversorgung. In Palmbach machte sich der Stromausfall nur durch eine fünfsekündige Unterbrechung bemerkbar.

Da das Feuerwehrhaus Wettersbach aufgrund einer Besprechung noch besetzt war, wurde unverzüglich ein Fahrzeug einsatzbereit gemacht und das Feuerwehrhaus an das Notstromaggregat angeschlossen. Zehn Minuten später war das Feuerwehrhaus wieder hell erleuchtet und via Funk und Telefon mit der Außenwelt verbunden.

Gegen 22:40 Uhr wurde die Abteilung Wettersbach zusammen mit der Abteilung Hohenwettersbach in den Bergwald gerufen, da dort laut Aussage eines Anrufers eine Trafostation brenne. Nach einer ersten Erkundung ergab sich eine zweite Einsatzstelle: Aus dem Keller eines Hochhauses qualmte es stark. Dies erwies sich jedoch als ein Dieselaggregat, welches die Notstromversorgung der Aufzüge sicherstellte und nach dem Stromausfall angelaufen war.

Die eigentliche Einsatzstelle in der Fridtjof-Nansen-Straße wurde von der Feuerwehr ausgeleuchtet. Dort behob ein Techniker der Störungsstelle Strom der Stadtwerke Karlsruhe den Schaden, und wenig später brannte ringsum wieder das Licht. Gegen 23:30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Feuerwehrhaus als zentrale Anlaufstelle

Technik ist anfällig, und eine hundertprozentige Ausfallsicherheit kann man nie garantieren. So gehören Stromausfälle zum Alltag. Was aber, wenn während eines Stromausfalls ein Notfall eintritt? Wenn ISDN-Telefone, Telefonanlagen oder Handynetze nicht mehr funktionieren?

Wer während des Stromausfalls am Montagabend am Wettersbacher Feuerwehrhaus vorbeigefahren ist, dem wird wohl aufgefallen sein, dass es das einzige Haus im weiteren Umfeld war, das mit Strom versorgt war. Dies lag nicht etwa an einer separaten Zuleitung, sondern am Notstromaggregat, dass für einen solchen Fall bereitgehalten wird und die Notstromleitungen im Gebäude speist. Somit ist der Betrieb des Funkgerätes, der Telefonanlage, der Beleuchtung, der Heizung, und der notwendigsten elektrischen Geräte gewährleistet.

Bürger in Not, die während eines Stromausfalls keinen Notruf über 112 absetzen können, sollten sich unverzüglich an die Feuerwehr Wettersbach wenden. Innerhalb kurzer Zeit ist eine Notstromversorgung hergestellt und die Kommunikation nach Außen gesichert. So kann im Fall des Falles schnell geholfen werden.


Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.