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Kaminbrand kurz vor Weihnachten

Beim Einsatzstichwort ´Wohnungsbrand´, zu dem auch der Kaminbrand gehört, werden in den Karlsruher Bergdörfern gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung wochentags während der Arbeitszeit drei Abteilungen und in der übrigen Zeit zwei Abteilungen alarmiert. So gab es um 22:50 Uhr Alarm für die Wehren aus Wettersbach und Hohenwettersbach, die innerhalb weniger Minuten mit ihren Löschfahrzeugen ausrückten und kurz hintereinander an der Einsatzstelle eintrafen.

Beim Eintreffen des ersten Einsatzfahrzeuges waren noch Flammen im oberen Teil des Kamins sichtbar. Zur Brandbekämpfung wurde, von einem Trupp unter Atemschutz, sofort ein Pulverlöscher in das Gebäude vorgenommen, der jedoch nicht in Einsatz gebracht werden musste. Außerdem wurde das Kamin im gesamten Gebäude überprüft. Da sich unter den Wettersbach Wehrmännern auch ein Kaminfeger befand, konnte sofort fachmännisch mit der Reinigung des Kamins begonnen werden. Nach dem Eintreffen der Drehleiter der Berufsfeuerwehr wurde das Kamin von oben überprüft und nochmals gereinigt. Außerdem wurde an der Rückseite des Hauses eine Steckleiter gestellt, um mehrere Glutbrocken, die beim Reinigen des Kamins aufs Dach gefallen waren, zu entfernen.

Die Abteilung Wettersbach war mit zwei Löschfahrzeugen und 15 Kräften, die Abteilung Hohenwettersbach mit einem Fahrzeug und 9 Einsatzkräften im Einsatz. Ebenso war der Löschzug der Berufsfeuerwehr vor Ort. Außerdem waren die Notfallhilfen aus Wettersbach und Stupferich, die bei Wohnungsbränden ebenfalls gemeinsam alarmiert werden, im Einsatz. Nach circa einer Stunde konnten die Einsatzkräfte in der bitterkalten Nacht wieder die Heimfahrt antreten.


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