Feuerwehr WettersbachEinsätzeEinsätze 2013Zimmerbrand in Stupferich

Alarmierung: 01.02.2013, 02:20 Uhr
Einsatzort: Trollingerstraße, Stupferich

Zu einem Zimmerbrand kam es in der Nacht zum Freitag, den 1. Februar 2013, in einem Wohnhaus in Stupferich. Gegen 02:20 Uhr wurde die Feuerwehr Wettersbach zusammen mit den Kameraden aus Stupferich sowie der Berufsfeuerwehr Karlsruhe zu dem Brand in der Trollingerstraße in Stupferich alarmiert.

Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass in einem Zimmer im ersten Obergeschoss des Wohnhauses ein Sofa brannte. Die Bewohner, ein Familie mit Kindern, konnten sich glücklicherweise rechtzeitig selbst vor den Flammen in Sicherheit bringen, wodurch niemand verletzt wurde. Allerdings wurde durch die starke Rauchentwicklung das gesamte Zimmer in Mitleidenschaft gezogen; durch die starke Hitze schmolzen Kunststoffgegenstände wie ein Computerbildschirm, obwohl er mehrere Meter vom Brandherd entfernt stand.

Die Feuerwehr ging mit zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in die Wohnung vor und löschte den Brand. Anschließend wurde die Wohnung belüftet und es wurden mit der Kübelspritze Nachlöscharbeiten durchgeführt, um den Folgeschaden durch Löschwasser möglichst gering zu halten. Anschließend wurde das Löschwasser in der Wohnung mit Saugschwämmen aufgenommen.

Über die Brandursache gibt es noch keine gesicherten Angaben, auch die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Jedoch ist die Wohnung durch den Brandrauch kontaminiert und vorerst unbewohnbar.

Die Feuerwehr Wettersbach war mit einem Löschgruppenfahrzeug und 8 Mann, die Feuerwehr Stupferich mit zwei Fahrzeugen und die Berufsfeuerwehr Karlsruhe mit dem Löschzug im Einsatz.

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Hinweis: Die Bilder sollen verdeutlichen, welche enormen Schäden der hochgiftige Rauch, der bei der Verbrennung von Kunststoffen und Schaumstoffen entsteht, verursachen kann. Zur Wahrung der Privatsphäre wurden Einrichtungsgegenstände und die Wohnsituation verpixelt.

Warum macht die Feuerwehr Fotos? Einerseits werden Einsatzstellen fotografisch dokumentiert, damit diese Bilder für feuerwehrinterne Schulungen (vor allem zur Ausbildung der Atemschutzgeräteträger) verwendet werden können. Andererseits soll (am Beispiel dieses Einsatzes) dem Leser verdeutlicht werden, welche massiven Schäden durch Rauch selbst ein vermeintlich "kleines" Feuer verursachen kann, und zur erhöhten Wachsamkeit mahnen.


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