Feuerwehr WettersbachBeiträge

Berichte 2018

Zur Jahreshauptversammlung 2018 konnte Abteilungskommandant Michael Freis am Freitagabend, dem 02. März 2018, neben zahlreichen Kameraden der Einsatzabteilung auch Vertreter der Altersabteilung, den stellvertretenden Amtsleiter der Branddirektion Dr. Markus Pulm, den Abteilungsleiter der freiwilligen Feuerwehren bei der Branddirektion Karl Zimmer, den Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes Ulrich Volz, Ortsvorsteher Rainer Frank und einige Ortschaftsräte im Feuerwehrhaus Wettersbach begrüßen.

Nach der Begrüßung und dem Gedenken der verstorbenen Mitglieder berichtete Abteilungskommandant Freis über den aktuellen Mitgliederstand (39 Aktive) und die zahlreichen Aktivitäten der Einsatzabteilung und der Gesamtwehr. Das vergangene Jahr bezeichnete er hierbei wieder als sehr arbeitsintensives Jahr. Neben den Einsätzen wurden wieder dutzende Ausbildungs- und Fortbildungsstunden absolviert, um den immer weiter steigenden Anforderungen einer modernen Gefahrenabwehr gerecht zu werden. Unter anderem wurde mit der Feuerwehr Waldbronn Abteilung Reichenbach eine Einsatzübung in einem Abbruchgebäude in der Oststadt absolviert, bei welcher mehrere Personen bei einem simulierten Kellerbrand gerettet werden mussten. Nicht unerwähnt blieben auch die weiteren Bausteine des Jahresprogramms, wie ein Sicherheitswachdienst beim Berggottesdienst im Juli, die Jugendarbeit oder das traditionelle Haxen- bzw. Herbstfest. In dieser Form zum ersten Mal und mit großem Erfolg durchgeführt wurde die Kombination aus Schulfest der Heinz-Barth-Schule zusammen mit einem Blaulichttag, bei welchem alle Wettersbacher Hilfsorganisationen die Chance hatten ihr Können zu demonstrieren. Insgesamt absolvierten die Mitglieder der Einsatzabteilung ca. 4200 ehrenamtliche Stunden, was ungefähr dem Schnitt des Vorjahres entspricht. Seinen Dank richtete Freis daher vor allem an alle Angehörigen der Abteilung Wettersbach, die zu jeder Tageszeit bereit stehen um Menschen in Not zu helfen, aber auch an Ihre Familien für die immer vorhandene Unterstützung. Umso erfreulicher ist es, dass zum Beginn des Jahres vier Mitglieder von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung wechseln konnten und nach Absolvierung des Grundlehrgangs im vergangenen Juni diese nun verstärken.

Jugendwart Jörg Hock berichtete über das vergangene Jahr aus Sicht der Jugendfeuerwehr. Zentrale Punkte waren hierbei vor allem die vielfältigen theoretischen und praktischen Übungsabende, aber auch die Veranstaltungen zur allgemeinen Jugendarbeit wie ein Ausflug zum 3D Indoor-Minigolf oder gemeinsames Pizza backen zum Jahresabschluss. Zum Jahresbeginn beträgt der Mitgliederstand der Jugendfeuerwehr, welche die wichtigste Stütze für die Mitgliedergewinnung der Einsatzabteilung darstellt, insgesamt 15 Jugendliche.

Von einem mit 37 Einsätzen einsatztechnisch durchschnittlichen Jahr berichtete Schriftführer Marcel Schottmüller, der die wichtigsten Ereignisse 2017 noch einmal in einem Kompaktdurchlauf präsentierte. Markante Punkte seines Vortrags waren der Bereich Aus- und Fortbildung, in welchem auch dieses Jahr wieder diverse Aus- und Fortbildungen auf Stadt- und Landesebene besucht wurden, sowie die Verteilung der absolvierten Einsätze nach Ort und Einsatzart.
Zu wissen, dass jederzeit im Ort Menschen bereit stehen im Notfall der Bevölkerung schnell und kompetent zu helfen sei sehr beruhigend, erklärte Ortsvorsteher Rainer Frank in seiner Ansprache und überbrachte gleichzeitig die besten Grüße des Ortschaftsrates Wettersbach für dieses wichtige Engagement im Ort.

Der stellvertretende Amtsleiter der Branddirektion Dr. Markus Pulm überbrachte die Grüße des Feuerwehrkommandanten Florian Geldner sowie des Brandschutzdezernenten der Stadt Karlsruhe Klaus Stapf und berichtete über die anstehenden Veränderungen innerhalb der Feuerwehr Karlsruhe. Er ging dabei insbesondere auf den Bau der neuen Hauptfeuerwache an der Wolfartsweierer Straße und die Inbetriebnahme der neuen Integrierten Leitstelle Anfang des letzten Jahres ein. Auch personelle Veränderungen bei der Branddirektion, das Thema Fahrzeuge und die Funktechnik waren Inhalte seiner Ausführungen.
Ulrich Volz, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes, überbrachte die Grüße des gesamten Verbandes und gab einen Ausblick auf die Veranstaltungen des kommenden Jahres. Er berichtete auch von Themen auf Landesverbandsebene, die in den nächsten Jahren die Feuerwehren betreffen werden.

Im Anschluss konnten insgesamt acht Feuerwehrangehörige durch Dr. Pulm befördert werden und eine Urkunde in Empfang nehmen. Nach bestandenem Grundlehrgang wurden Kevin Rabold, Dominic Otto, Philip Schütt, Luca Hauenschild und Andrej Shoykhet zu Feuerwehrmännern befördert. Den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann tragen zukünftig Andreas Müller und Patrick Freis. Jens Hock wurde nach bestandenem Gruppenführerlehrgang zum Löschmeister befördert. Eine besondere Ehre wurde Peter Müller zu teil. Er wurde für 30 Jahre Feuerwehrdienst mit der goldenen Ehrennadel der Stadt Karlsruhe ausgezeichnet. Für die mit großem Abstand bemerkenswerteste Auszeichnung an diesem Abend wurde Jürgen Konstantin unter großem Applaus mit einem Geschenk der Abteilung bedacht. Er konnte bereits im November das Feuerwehrehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Gold in besonderer Ausführung für 50 Jahre aktive Dienstzeit im Palais Solms in Empfang nehmen. Siebzehn Mitglieder der Einsatzabteilung erhielten zudem ein Präsent für guten Dienstbesuch.

Die harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung endete schließlich mit einem gemütlichen Beisammensein.

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Übergabe eines neuen Mannschaftstransportwagen an die Feuerwehr Wettersbach

Zu einem besonders freudigen Ereignis konnten die Feuerwehrabteilungen Wettersbach und Durlach am Donnerstagabend, dem 01. März 2018, in das Feuerwehrhaus Wettersbach einladen. Die Abteilungen Durlach und Wettersbach konnten jeweils einen neuen baugleichen Mannschaftstransportwagen (MTW) als Ersatzbeschaffung für das jeweilige Vorgängerfahrzeug in Empfang nehmen. Die Abteilungskommandanten Michael Freis (Wettersbach) und Sven Bühler (Durlach) konnten hierzu neben vielen weiteren Teilnehmern aus den Reihen der Feuerwehr unter anderem den Amtsleiter der Feuerwehr Karlsruhe Florian Geldner, Bürgermeister und Brandschutzdezernent Klaus Stapf, Wettersbachs Ortsvorsteher Rainer Frank, Durlachs Ortsvorsteherin Alexandra Ries sowie einige Stadt- und Ortschaftsräte begrüßen. Auch Gäste der Presse sowie Vertreter vom DRK Wettersbach konnten von ihnen willkommen geheißen werden.
In seiner Ansprache dankte Freis allen, die die Beschaffung des neuen Fahrzeuges möglich gemacht hatten und erklärte motivierte und gut ausgebildete Feuerwehrleute seien das „A“, eine moderne technische Ausstattung das „O“ einer effektiven und qualitätsvollen Aufgabenerfüllung. Vor diesem Hintergrund sei das neue, zeitgemäße Fahrzeug auch im Hinblick auf die Jugendarbeit von großem Wert. Da niemand wissen könne wann er eventuell selbst einmal die Hilfe der Feuerwehr benötige, würden alle Einwohner in unseren Gemeinden von einer gut ausgestatteten Feuerwehr profitieren.

Karlsruhes Bürgermeister Klaus Stapf überbrachte die Grüße des Gemeinderates und der Stadtverwaltung und erklärte die Feuerwehr koste zwar manchmal einiges an Geld, sie gibt der Bevölkerung aber auch ein hohes Sicherheitsniveau zurück. Er wünschte allen Feuerwehrangehörigen allzeit gute Fahrt mit den neuen Fahrzeugen.

Anschließend konnten die Fahrzeuge in einem sehr kurzweiligen Redevortrag von den kirchlichen Vertretern Pfarrerin Anne Helene Kratzert und Pfarrerin Andrea Elicker-Kurz von den Evangelischen Kirchengemeinden Palmbach bzw. Grünwettersbach sowie Pfarrer Thomas Martin Meier von der Katholischen Seelsorgeeinheit Durlach ihren Segen erhalten.

Feuerwehrkommandant und Amtsleiter Florian Geldner ging auf den Beschaffungsvorgang der Fahrzeuge ein und erläuterte Aufgaben und Ausstattung. Auch er hob die besondere Bedeutung der Fahrzeuge für die Jugendarbeit und damit den Feuerwehrnachwuchs von Morgen hervor.

Auch der Ortsvorsteher von Wettersbach Rainer Frank und die Ortsvorsteherin von Durlach Alexandra Ries beglückwünschten ihre Feuerwehrabteilungen zu den neuen Fahrzeugen und wünschten allzeit gute Fahrt.

Im Anschluss blieb bei einem gemütlichen Beisammensein noch ausreichend Zeit für weitere Gespräche und eine Besichtigung der neuen Fahrzeuge.

Der neue Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr Wettersbach

Beim neuen Fahrzeug der Feuerwehr Wettersbach handelt es sich um einen Mannschaftstransportwagen auf Basis Mercedes-Benz Sprinter mit 9 Sitzplätzen. Das Fahrzeug ersetzt damit das 14 Jahre alte Vorgängermodell des Typs Ford Transit, welches rund 105.000 Kilometer geleistet hatte. Als feuerwehrtechnische Zusatzausstattung wurde eine Sondersignalanlage mit LED Blaulichtern sowie ein Fahrzeugfunkgerät verbaut und ein Notfallrucksack mit Material für die medizinische Erstversorgung sowie ein Feuerlöscher verladen. Das Aufgabengebiet des neuen Fahrzeuges umfasst hauptsächlich den Personen- und Materialtransport im täglichen Feuerwehralltag bei Übungen, Sitzungen, Dienstfahrten oder Jugendfeuerwehrveranstaltungen. Daneben kann es auch bei größeren Einsätzen zum Nachschub von Personal und Geräten zur Einsatzstelle eingesetzt werden oder bei Unwetterlagen eigenständig kleinere Einsatzstellen abarbeiten.

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Vermehrt ist in letzter Zeit wieder eine recht schwierige Parksituation an manchen Stellen im Ortsgebiet auffällig. Durch abgestellte Fahrzeuge in den dortigen Bereichen ist eine Durchfahrt für die Großfahrzeuge der Feuerwehr nur langsam möglich, an manchen Stellen gar komplett unmöglich, sodass im Einsatzfall wertvolle Zeit verloren geht. Die Feuerwehr Wettersbach appelliert daher an die Wettersbacher Anwohner ihre Fahrzeuge mit Bedacht abzustellen, sodass eine Durchfahrtsmöglichkeit der Feuerwehr jederzeit gegeben ist.

Bitte beachten Sie, dass die Fahrzeuge der Feuerwehr eine Breite von rund 2,50 Meter aufweisen und aufgrund ihrer Länge einen erheblich vergrößerten Wendekreis haben. Eine Drehleiter besitzt eine Länge von 10 Metern und benötigt daher, im Gegensatz zu einem kleinen PKW, insbesondere im Kurvenbereich den eigentlich vorhandenen Platz um viele Straßen überhaupt passieren zu können.

Jede Einsatzstelle benötigt zudem einen gewissen Entwicklungsraum für die Maßnahmen der Feuerwehr. Es wird Platz benötigt um Schlauchleitungen vor Gebäuden sicher verlegen zu können oder tragbare Leitern, zur Sicherstellung des Rettungsweges für eingeschlossene Personen in den Obergeschossen, zu entnehmen und aufzustellen. Im Gegensatz zur Müllabfuhr, bei welcher es oft ausreicht das Fahrzeug nur von hinten zu erreichen, lagert die Ausrüstung von Feuerwehrfahrzeugen in Seitenfächern. Daher ist es notwendig das Fahrzeug auch von der Seite erreichen zu können und Klappen sowie Geräteauszüge öffnen zu können.

Im Einsatz geht es manchmal um Sekunden. Sekunden, die aufgrund falsch abgestellter Fahrzeuge, leider auch bei Ihnen verloren gehen können, sollten Sie einmal auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen sein.


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